Zweites Netzwerktreffen auf Borkum 2016

Vom 7. bis zum 9. Oktober 2016 fand auf Borkum das zweite große Watt°N-Treffen statt. Hierbei kamen etwa 85 ehemalige und aktive Freiwillige aus dem niedersächsischen Wattenmeer zusammen, um ihre Freiwilligenzeit wieder aufleben zu lassen und sich für das Wattenmeer zu engagieren.

Das Wochenende wurde dazu genutzt, die Organisation des Netzwerks weiter auszugestalten, außerdem wurden viele Informationsangebote für Interessierte im Rahmen der Zugvogeltage durch die Freiwilligen gestaltet.

Neben der Arbeit wurde durch gemeinsame Unternehmungen mit viel Spaß, Freude und Produktivität das Gruppengefühl aller Beteiligten gestärkt.

Das Treffen begann mit einer großen Begrüßungsrunde, in der alte Geschichten ausgetauscht wurden, später wurde ein gemütliches Lagerfeuer angezündet.

Samstag Vormittag ging es um die Zukunft des Netzwerks. In einem World Café wurde intensiv zu verschiedenen Themen wie Kommunikationsstrukturen oder möglichen Aktionen und Projekten und Kommunikationsstrukturen diskutiert.

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Nachmittags teilten sich die Watt°N-Mitglieder auf, um im Rahmen der Zugvogeltage Informationsangebote für Interessierte zu betreuen. Darunter fielen spielerische Angebote für Kinder und Vorträge zum Vogelzug im Wattenmeer im Borkumer Kurhaus sowie über die ganze Insel verteilte Vogelkiekstationen.

Am Samstag wurde das gelungene Treffen mit einer Party gefeiert. Während sonntags morgens die letzten ins Bett krochen, standen die ersten schon wieder auf, um gemeinsam zum Sea Watching zu gehen. Am späten Sonntagvormittag fanden sich alle noch einmal zusammen, um die Ergebnisse des Wochenendes zu reflektieren und sich voneinander zu verabschieden.

Wir freuen uns schon auf das Treffen im nächsten Jahr zur gleichen Zeit!


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Erstes Ehemaligentreffen, Norderney-Dünensender 2015

Mitte Oktober fand auf Norderney das erste Ehemaligentreffen statt. Es war ein voller Erfolg: 70 ehemalige Nationalparkfreiwillige zwischen 18 und 35 Jahren arbeiteten ein Wochenende lang an den Grundlagen zum Aufbau eines Freiwilligennetzwerkes. Dieses Netzwerk soll einerseits den Ehemaligen die Möglichkeit geben sich weiterhin aktiv für den Wattenmeerschutz zu engagieren – andererseits soll es ein Forum für Austausch und Begegnung zwischen aktiven und ehemaligen Freiwilligen, aber auch deren Dienststellen und den Nationalparkinstitutionen sein.

Über die Wintermonate 2015/2016 erarbeiten die TeilnehmerInnen die Organisationsstruktur des künftigen Netzwerkes. Dazu fand z.B. im Januar 2016 ein Teamtreffen in Hannover statt. Für Oktober 2016 befindet sich bereits das nächste große Freiwilligentreffen in Vorbereitung.
Über das Treffen berichtete auch der Ostfriesische Kurier.

Warum?
Seit fast 30 Jahren helfen Generationen von Freiwilligen bei Naturschutz, Umweltbildung und Forschung im Nationalpark Wattenmeer. Damit leisten sie einen lebenswichtigen Beitrag zum Wattenmeerschutz. Zugleich bezeichnen viele ihren Freiwilligendienst an der Küste noch Jahre später als „die beste Zeit ihres Lebens“. Mit unserem ersten Alumnitreffen haben wir diese Zeit wieder aufleben lassen. Wir haben uns an unsere Erlebnisse aus Zivi, Praktikum und FÖJ erinnert – ein großes Wiedersehen mit Watten, Strand und Dünen gefeiert – aber auch den Blick nach vorne gerichtet und darüber beraten, wie wir Ehemaligen uns weiterhin für den Schutz des Wattenmeers einbringen können.

Wer?
Eingeladen waren ehemalige Zivis, FöJlerInnen, PraktikantInnen und Bufdis (usw.) die einen Freiwilligendienst für den Nationalparks Nds. Wattenmeer absolviert haben. So sind insg. 70 Freiwillige aller Inseln und Siele zusammenkommen.
Erdacht und geplant wurde das Treffen von Jürgen Rahmel, dem ehemaligen Leiter des Nationalparkhauses Norderney (heute Koordinator Biosphärenreservat Nds. Wattenmeer) und Benjamin Brockhaus („Vogelzivi“ 2008 auf Norderney, derzeit Studierender an der Uni Oldenburg). Vor Ort wurden sie von fünf weiteren ehemalige Freiwilligen von Spiekeroog und Norderney unterstützt.

Was?
Das Ehemaligentreffen war eine Mischung aus Konferenz und Festival. Es gab ein buntes Programm mit Wattüberquerung, Workshops, Birdrace, Müllsammelaktion am Strand, vielen Begegnungen, Party mit Band, Lagerfeuer, World Café und Diskussionsrunden.